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Vergleiche

Streich- und Bratfette im Vergleich: Butter vs. Margarine vs. Ghee

Unsicher bei festen Fetten? Vergleichen Sie Geschmack, Rauchpunkte und Backverhalten von Butter, Margarine und Ghee.

Butter Margarine Ghee

Feste Fette verstehen

Butter, Margarine und Ghee bilden das Fundament der festen Speisefette. Obwohl sie äußerlich ähnlich wirken und oft austauschbar aufs Brot gestrichen werden, bestimmt ihre biochemische Zusammensetzung, wie sie sich in der heißen Pfanne oder im Backofen verhalten.

Butter: Der unübertroffene Goldstandard

Butter entsteht durch das Schlagen von Rahm (Milchfett). Sie setzt sich aus ca. 80 % Milchfett, 16 % Wasser und 4 % Milcheiweiß und Milchzucker zusammen. Genau diese Milchbestandteile verleihen ihr das unnachahmliche Aroma, verbrennen jedoch bei starker Hitze sehr schnell (Rauchpunkt ca. 150 °C / 302 °F). Butter ist perfekt für feines Mürbegebäck, Saucen und das Abglänzen von Gerichten, eignet sich jedoch nicht zum scharfen Anbraten.

Ghee: Butterschmalz für höchste Hitze

Ghee ist geklärte Butter, die so lange gekocht wird, bis sämtliches Wasser verdampft ist und die festen Milchbestandteile leicht rösten und herausgefiltert werden. Ohne verbrennbare Proteine besteht Ghee aus reinem Butterfett. Das sorgt für einen extrem hohen Rauchpunkt (250 °C / 482 °F) und ein nussig-intensives Aroma. Es ist ideal zum scharfen Anbraten von Fleisch oder für Currys und zudem praktisch laktosefrei.

Margarine: Die pflanzliche Alternative

Historisch aus gehärteten Pflanzenfetten (Transfettsäuren) erzeugt, besteht moderne Margarine meist aus einer Emulsion von Pflanzenölen und Wasser. Sie ist meist preiswerter als Butter und direkt aus dem Kühlschrank streichzart. In der veganen Bäckerei funktioniert sie gut, erreicht jedoch selten die Geschmackstiefe von Milchbutter und enthält oft zu viel Wasser für besonders blättrigen Teig.